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16.04.2015, 20:49 Uhr
Pressemitteilung des EAK zur Konstituierung der II. Landessynode der EKM

Neue Strukturen für die Gemeinden erfahrbar machen – Unsere Kirche muss in Dörfern und Städten präsent bleiben

Anlässlich der Konstituierung der II. Landessynode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland haben die Landesvorsitzenden der Evangelischen Arbeitskreise der CDU (EAK) in Sachsen-Anhalt und Thüringen, Jürgen Scharf und Prof. Dr. Jens Goebel, in einem gemeinsamen Brief allen gewählten, berufenen und von Amts wegen angehörenden Mitgliedern der Synode gratuliert und ihnen für die verantwortungsvolle Aufgabe alles Gute und Gottes Segen gewünscht. 

Die I. Landessynode sei sehr stark mit dem Aufbau gemeinsamer Strukturen und dem Zusammenwachsen zweier sehr selbständiger Landeskirchen zur EKM befasst gewesen. Es werde nun mehr und mehr darauf ankommen, „den Gemeinden vor Ort zu zeigen, wie sie ihren eigenen Weg mit den zur Verfügung stehenden Kräften finden können“, so die beiden Landesvorsitzenden in ihrem Brief. „Viele Gemeindemitglieder wollen erfahren, dass die neuen Strukturen effizienter sind und dazu beitragen, dass unsere Kirche in Dörfern und Städten präsent bleibt.“ Aufgaben und Chancen böten sich auch durch die laufende Lutherdekade, denn die entscheidenden Wirkungsstätten Martin Luthers seien in der EKM vereint. Die Reformation gehöre zur historischen Identität Sachsen-Anhalts und Thüringens. „Auch die evangelischen Christen unserer beiden Landesverbände in der CDU schauen mit großem Interesse auf die Arbeit der II. Synode der EKM, denn die christliche Prägung unserer Ländern Sachsen-Anhalt und Thüringen liegt uns am Herzen“ so Scharf und Goebel. 

Die Evangelischen Arbeitskreise in beiden Ländern möchten mit den Synodalen ins Gespräch kommen. So seien die beiden Landesverbände Ansprechpartner für die Synodalen und Brückenbauer in die Politik: „Sie als Synodale werden an entscheidender Stelle Verantwortung dafür tragen, dass Kirche erreichbar bleibt für alle Menschen. Sie entscheiden über künftige Formen christlicher Bildung und Erziehung. Die Diakonie ist in ihren verschiedensten Ausprägungen ein entscheidender Faktor unseres Gesundheits- und Sozialwesens. Die Kirchen werden einen wichtigen Beitrag liefern müssen, um den zu uns kommenden Ausländern Integration zu ermöglichen und sie willkommen zu heißen“, so Scharf und Goebel abschließend. 

  Jürgen Scharf MdL

  Landesvorsitzender des EAK 
  Sachsen-Anhalt

  Am Mittelteich 12c

  39114 Magdeburg

  post@juergenscharf.de

             Prof. Dr. Jens Goebel

             Landesvorsitzender des EAK
             Thüringen

             Auer Gasse 20

             98574 Schmalkalden

             jens.goebel@email.de